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Auslandsbericht 2

Auslandspraktikum

Im Rahmen meiner Ausbildung zur Kauffrau für Speditions- und Logistikdienstleistungen mit Zusatzqualifikation Logistikmanagement habe ich im Zeitraum vom 07.08.2017 – 27.10.2017 mein Praktikum bei DB Schenker in Barcelona absolviert. Ich war in den Abteilungen Customer Service Export und Customer Service Export VIP eingesetzt. Eine meiner Haupttätigkeiten im Customer Service Export war es, Sendungen zu verfolgen und zu überprüfen. Ich musste dabei darauf achten, ob sie pünktlich, verspätet oder noch nicht ausgeliefert wurden und ob wir einen Ablieferbeleg erhalten haben. Wenn es bei Sendungen Auffälligkeiten, Abweichungen oder Probleme bei der Zustellung gab, habe ich mich telefonisch oder per Mail mit den zuständigen Schenker Niederlassungen in Verbindung gesetzt um diese Vorfälle zu klären oder auch um fehlende Ablieferbelege zu erhalten. Zum Tagesgeschäft gehörte auch, die Anrufe entgegen zu nehmen um Fragen der Kunden oder Kollegen anderer Niederlassungen zu klären. Die Abteilung Customer Service Export VIP arbeitet ausschließlich mit speziellen VIP Kunden zusammen. Dies bedeutet beispielsweise mit Großkunden oder Kunden, die viel und oft mit Schenker Sendungen transportieren und spezielle Verträge haben. In dieser Abteilung war ich dann für einen bestimmten Kunden verantwortlich.

Während meines Praktikums bei DB Schenker konnte ich nun auch endlich all meine Sprachkenntnisse anwenden, was ich bisher nicht konnte. Durch die Kommunikation mit den verschiedenen Niederlassungen, konnte ich zusätzlich Französisch und Englisch sprechen. Dadurch wurden nicht nur meine alltäglich benutzten Redewendungen der Sprachen gefordert, sondern ich habe nun auch meine Sprachkenntnisse im Berufsfeld erweitert. Meine Tätigkeiten und Gespräche habe ich alle auf Spanisch ausgeführt, da die Kunden und auch Arbeitskollegen kaum bis kein Englisch konnten. Dadurch konnte ich zudem mein Spanisch verbessern und täglich anwenden. Doch nicht nur sprachlich, sondern auch beruflich habe ich sehr viel Positives mitgenommen und gelernt. Meine Arbeitskollegen waren sehr hilfsbereit, freundlich und Jeder hat sich immer gegenseitig geholfen. Zudem wurde ich als Person sehr geschätzt und nicht als Praktikantin angesehen, sondern als vollwertige Mitarbeiterin.

Das Auslandspraktikum war eine große Bereicherung für mich in meiner Ausbildung und eine großartige Erfahrung, die ich jederzeit wiederholen würde.

Janna Train

Auslandsbericht

14 Wochen Nachhaltigkeit

Im Rahmen meiner Ausbildung zum Logistikmanager absolvierte ich von Mitte August bis Ende November 2017 einen 14-wöchigen Auslandsaufenthalt. Ziel meiner Reise war die Region Katalonien, genauer gesagt die Stadt Barcelona, wo ich mir einen Praktikumsplatz in einem forstwirtschaftlichen Unternehmen namens SocialForest gesucht hatte. Weshalb keine Spedition? Weil Logistik nicht nur das Herumfahren von Gütern ist, sondern auch Lagerhaltung, Prozessoptimierung und Disposition. Und diese Bereiche müssen in jedem Betrieb abgedeckt werden.

Tatsächlich konnte ich viel Erlerntes aus Berufsschule und Ausbildungsbetrieb am neuen Arbeitsplatz einsetzen. So entwickelte ich beispielsweise ein neues Lagerkonzept, welches  Stauraum und Fluchtwege verbesserte.

Im Gegenzug profitierte auch ich von der mir völlig fremden Betriebsform. Ich konnte entdecken, dass ein Unternehmen nicht allein von wirtschaftlichem Erfolg abhängt, sondern von Nachhaltigkeit, welche auch einen sozialen und ökologischen Teilbereich besitzt. Dass mein Wirken sich direkt auf die Umwelt auswirkt, merkte ich, als ich mich mit dem Planen von Corporate Social Response-Projekten (CSR) beschäftigte. Dadurch war ich indirekt daran beteiligt, dass Mitarbeiter einer Spezialklinik durch Pflanzen von Pyrenäenkiefern nicht nur ihre Teamfähigkeit, sondern auch die CO2-Fixierung der umliegenden Wälder verbesserten.  Die Klinik besitzt nun eine schönere Umweltbilanz und hat eine neue Marketing-Option hinzugewonnen – kurzum, eine Win-Win-Situation für alle Beteiligten. Darunter SocialForest und, da ich das Gelernte nach Deutschland trage, auch  Klumpp+Müller.

Benedikt Jakesch